Größtes Spam-Netzwerk der Welt gesprengt Die meisten Besitzer dieser ferngesteuerten Computer dürften davon nichts geahnt haben. Denn die Rechner wurden heimlich übernommen, nachdem ihre Besitzer bestimmte Webseiten mit Werbung oder Links aufgerufen hatten, die unbemerkt Viren einschleusten. Die infizierten Rechner wurden dann zu einem riesigen Rechnernetz („Botnet“) zusammengeschossen, das auf Befehl massenhaft Spam-Mails versendete. Die Zerschlagung des Rustock-Botnetzes gelang, als Microsoft-Experten Zugriff auf 96 Server in sieben US-Städten bekamen, die zur Steuerung des Botnetzes eingesetzt wurden. Diese wurden nach dem Einsatz der Justiz abgeschaltet. Bei dem jahrelangen Kampf gegen das Mega-Botnetz wurde Microsoft unter anderem von der Pharmafirma Pfizer, die Sicherheitsfirma FireEye, die niederländische Polizei und Wissenschaftler der Universität Washington (USA) unterstützt. Das Mega-Netz soll laut einem BBC-Bericht für die Werbung für gefälschte Medikamente genutzt worden sein. Hinter dem größten Spam-Netz der Welt sollen nur zwei bis drei Betreiber stecken.
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