Elektronisch erzeugte Kulturgüter
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#1 - 02.11.2009 17:27
Eine kunsttheoretische Fragestellung:Kann man mittels Computer, und - da ein Zufallsgenerator verwendet wird - ohne menschliche Einwirkung beim Prozess des "Schaffens", entstandene Kulturgüter, mit anderen Worten: von Programmen komponierte Musik, davon "gemalte" Bilder, oder gar maschinell erstellte Literatur, als "Kunst" ansehen?
Ich bin hier ein wenig unschlüssig, weil dies zwar einerseits nicht der Definition von Kunst, als etwas dem, zur Meisterleistung gesteigerten, menschlichen Können Entsprungenem entspricht, andererseits jedoch der Mensch noch für die Algorithmen, nach denen gearbeitet wird, verantwortlich ist.
Ich weiß: die Thematik ist etwas anspruchvoll, ich würde mich aber trotzdem über Antworten freuen.

Nein.
[3 mal bearbeitet - Zuletzt von FTK am 15.11.2009 20:20]
#2 - 15.11.2009 20:06
Ich sage, dass wäre angewandte Mathematik.Kennst du z.B. das "Julia-Fraktal"? Kann man bei Paint.NET erzeugen lassen.
Künstlich erstellte Texte sind meistens auch nicht so gut. Nur ein menschlicher Autor kann wirklich Spannung erzeugen oder Neugier wecken. Ein Programm kann ja nicht selbstständig denken. Und wenn es nur einzelne Komponenten in eine fast fertige Story einfügt, dann ist doch der Schriftsteller immer noch der eigentliche Künstler.
PS: Du hast wohl ein Fable für Computertechnik, oder?
(seit dem 12.08.2010) 252 Aufrufe
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