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Surir im Wandel der Zeiten – eine Retrospektive
Surir im Wandel der Zeiten – eine Retrospektive

Das Spiel:    


Wer „Midi Maze“ kennt, wird sich in „Surir“ wie zu Hause fühlen. Auch hier steuert jeder Spieler einen Smiley aus der Ich-Perspektive durch diverse Labyrinthe. Ziel des Spiels ist es, durch Abschießen der anderen Spieler Punkte zu sammeln. Mit diesen Punkten kann man sich dann nützliche Extras kaufen, die einem z.B. das Schießen erleichtern, eine Karte des Gebiets geben oder Durchgang durch bestimmte Wände ermöglichen. Allerdings sollte man seine Punkte nicht sofort wieder verschleudern, denn am Schluss gewinnt derjenige Spieler mit der höchsten Punktzahl. Dabei kommt das Spielgeschehen ganz ohne Gewalt und Blut aus, weshalb es für alle Altersgruppen geeignet ist.


Surir 10spieler     pre surir ladebildschirm klein

So lautete der Titel des (unveröffentlichten) ersten Surirs. Dieses  besaß damals noch kein Hauptmenü, nach dem Ladevorgang des Spiels (während dem man einem gelben Smiley in die Augen schauen durfte) wurde man direkt in eine zufällige Map geschleust, auf einer zufälligen Startposition – was aber noch nicht so ausgereift war…
So konnte es vorkommen, dass man nach dem Starten plötzlich nur noch eine graue Fläche und darüber die Punkteanzeige sah. Ein Bug? Nein, man startete nur mit Blick auf eine graue Wand. Allerdings sollte diese Version nie in die Testphase kommen, sie diente mehr der Entwicklung der Physik-Engine.
Der Smiley rechts oben war das damalige Logo des Spiels, er zierte auch den Ladebildschirm.
Trotz kleinerer Mängel (Hey, es is ne Pre-Version!) war das wohlgemerkt allererste Surir schon recht weit entwickelt. Hier einige Screenshots vom damaligen Leveldesign:
(im Vollbildmodus geschossen – der war damals Standard!)

  surir1 screens klein
Höher aufgelöste Versionen: Bild 1 und Bild 2.

Das Multiplayer-Spiel hatte hier noch dreidimensionale Wände – anders als in den neueren Versionen. Die spätere Abschaffung dieser 3D-Wände hatte mehrere Gründe: Zum einem sparte man sich dadurch eine Menge Rechenaufwand, zum anderen sah es so dem klassischen „Maze“ (aus Midi Maze) ähnlich. Vielleicht spielte aber noch ein dritter wichtiger Grund eine Rolle: Im ersten Surir war das Bewegen noch nicht so einfach, man blieb relativ leicht an den Wänden hängen.
Da ich schon beim Bewegen bin: Die Steuerung war damals auf die Pfeiltasten und die Leertaste (Schuss) beschränkt. Dadurch bewegte man sich mehr digital als analog durch das Labyrinth, zielen war eine Herausforderung – aber durchaus gut möglich. Die Kollisionsabfrage funktionierte aber schon tadellos, auch Kopfnüsse waren möglich (Scherz).
Und damals wie heute: Da es (nahezu) unsichtbare Wände in den Levels gab, geschah es immer wieder, dass man einem Mitspieler im Visier hatte, ohne etwas ausrichten zu können – da er hinter einer der besagten Wände war.


Multiplayer-Minigame    surir2 ladebildschirm klein

Das erste Surir mit Hauptmenü enthielt neben dem bekannten „Multiplayer“- noch einen „Einzelspieler“-Button, der dazugehörige Modus steckte aber noch in den Kinderschuhen. Obwohl die Entwicklung dieses Modus relativ kurz währte und dann eingestellt wurde, waren anfangs schon zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten vorhanden und man konnte eigens definierte Settings speichern und laden.
Der Menüaufbau des Mehrspielermodus entsprach dem heutigen, nur ein Wehrmutstropfen wäre Fans der ersten „Auflage“ geblieben (sofern es schon welche gegeben hätte): Der fröhliche Smiley, der einem die Wartezeit (was für eine Wartezeit?) verkürzte, war verschwunden. Stattdessen musste man mit einem leblosen roten Balken in einer blauen Box leben.

Im Gegenzug gab’s ja ein super Hauptmenü mit vielen Anpassungsmöglichkeiten ;-)

  surir2 hauptmenü klein

Erst ab dieser Version war es möglich, sich übers Netzwerk Gefechte mit Freunden zu liefern. Zu dieser Zeit begannen auch die ersten Praxistests mit freiwilligen Testspielern. Auch das Konzept des Master (Spielleiter) und Slave (Spielteilnehmer) wurde eingeführt.

Multiplayer-Minigame NO GARA

Eine spätere Beta-Version, herausgegeben am  ‎28. ‎Juni ‎2009, Die im Grunde schon alle Funktionen des heutigen Spiels beinhaltet. Der Namenszusatz „NO GARA“ steht für „keine Garantie“, was verdeutlichen sollte, dass es sich immer noch um einen Beta-Test handelte.


the hell klein

Level „THE HELL“. Auf dem Bild gut zu erkennen: In der Ferne wurde es immer dunkler, sodass
sich die Wände am Horizont erst aus der Dunkelheit schälten, wenn man sich darauf zubewegte.

Heute - Surir BETA v1.10

Da Bilder bekanntlich mehr als tausend Worte sprechen, hier ein paar Screenshots:

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Der Startbildschirm für eine Session bietet neben einem Chat auch  
Möglichkeiten,  Teams  zu bilden. Der Spielleiter (Master) kann darüber
hinaus Spieler oder deren Chatnachrichten sperren.

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Autor: muffinhunter
erstellt am 09.08.2009 18:35 - aktualisiert am 09.08.2009 18:35
342 Aufrufe
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doping_dob

13.08.2009 21:12
Toll geschrieben!

Nochmals nachträglichen Dank für den WC3-Strategieguide, der mit Erfahrung und Witz überzeugt.

nach Überarbeitung von mir (Tobi_TM^^) ist der jetz echt zu ner Plichtlektüre für jeden Neueinsteiger geworden, der schnell zu einen halbwegs guten spieler werden will!