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David und die große Stadt
Die letzten beiden Tage musste ich feststellen, dass München wirklich eine große Stadt ist. Noch großer als Goliath. Leider hatte ich aber keine Steinschleuder dabei. Von der viel gerühmten "bayrischn Gmiatlichkeit" ist auf den Straßen München irgendwie nichts zu spüren und insbesondere nicht in den S-/U-Bahnstationen. Diese gleichen übrigens einem unterirdischen Labyrinth über mehrere Etagen (ähnlich wie in manchen Rollenspielen, nur dass hier die Monster gegen die Zeit kämpfen und nicht gegen den Spieler). Zumindest gibt es hier S-/U-Bahnen. In Ingolstadt ist sogar "Trambahn" ein Fremdwort. Dort kann man aber in der Innenstadt auch alle Wege zu Fuss laufen. Apropos Labyrinth: Das Hauptgebäude der LMU ist auch eines. Zum Glück ist Mathe aber in einem eigenen Gebäude (ungefähr so ästetisch wie das Katherl aber mehr Glas). Und am Gebäude, in dem unter anderem das Institut für Informatik untergebracht ist, sieht man gut, dass die Konjunktur boomt. Es ist nämlich die reinste Baustelle. So wie auch jede Bahnstrecke zwischen Berchtesgaden und Aschaffenburg. Und der neue Tunnel am Ingolstädter Hauptbahnhof wird wohl auch nie fertig. Wusstet ihr eigentlich schon, dass einem in den Zügen der Deutschen Bahn auch um 20.20 Uhr noch ein "guter Morgen" gewunschen wird? Wahrscheinlich um Verwirrung zu vermeiden denn "guten Abend" ist hier ein Code für "Fahrkarten her, aber dalli!". Fazit: Wer glaubt alles gesehen zu haben, sollte mal nach München kommen!
erstellt am 15.10.2011 13:25 - aktualisiert am 15.10.2011 13:26
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Becksmalanders 16.10.2011 12:15
| Ich pendle seit gut 3 Jahren nach München und kann alles Geschriebene bestätigen (besonders die Stellen mit der lieben Deutschen Bahn)   |