Shanghai-Tagebuch von BenniBones und Paddy(Der Text, wird von beiden erstellt)16.7.20:17Uhr Wir langweilen uns am Flughafen, noch 1.30 Stunden bis zum Abflug. Gott sei dank gibt's
hier kostenloses W-LAN von der Lufthansa!
Ab hier sind alle Zeitangaben UTC + 8
17.7.15:00Uhr Wir fahren vom Flughafen zur Schule, aber die Chinesen fahren wie die Wilden!
Verkehrsregeln scheint es nicht zu geben.
16:00Uhr Wir kommen an der Schule an, die im 12. Stock eines Hochhauses ist.
Wir fahren zum Apartment, das wir uns mit einem netten Franzosen teilen. Das
Apartment selber ist ziemlich groß und hat einen Gemeinschaftsbereich.
18.7.8:00Uhr Wir fahren mit der Bahn zur Schule, erster Schultag!
8:45Uhr Der erste Schultag war ziemlich lustig und interessant, die chinesische Grammatik ist recht
einfach, die Aussprache ist aber aufgrund der vielen verschiedenen "sch" Laute sehr
schwierig.
13:00Uhr Nachdem die Schule für heute aus war, liefen wir eine Weile durch die Stadt, bis wir uns
fast verirrt hatten. Gott sei dank, haben wir noch eine Metrostation gefunden und danach
den Weg zurück zum Appartement.
19.7.9:00Uhr Der zweite Schultag beginnt, wir lernen fleißig weiter und können nun schon einige
Sätze verstehen und auch sprechen.
12:35Uhr Nachdem wir für heute mit der Schule fertig waren gingen wir beim nächsten chinesischen
Restaurant essen. Was für uns auf den Bildern der Restaurantkarte wie eine Nudelsuppe
aussah, entpuppte sich aber als eine Art viskose Brühe, welche anscheinend aus reichlich
Wasser, teilweise festem Eiernschnipseln, aber auch aus partiell geronnen Eiweißfäden,
sowie einer Ansammlung von Pilzen und mehrerer nicht weiter identifizierbarer
Ingredienzen bestand.
Gott sei Dank hatten wir zu der Suppe auch noch ein Schälchen Reis bestellt. Da dieser
aber recht geschmacksneutral war, versuchte Benni mit etwas Sojasoße nachzuhelfen. Als
der aber die Soße über den Reis tröpfelte, sah man schon an den entsetzten Minen der
Angestellten des Restaurants, das etwas nicht stimmte. Die "Sojasoße" stellte sich jedoch
als Balsamikoessig heraus! Was die Situation nicht gerade verbesserte.
13:30Uhr Nach dem reichhaltigen Essen, tätigten wir einen Verdauungsspaziergang in einer der
größten Einkaufsstraßen in Shanghai (Der Nanjing Lu). Nun ist ja der Westpark in Ingolstadt schon recht
groß, aber die vielen Einkaufszentren hier haben alle mindestens 12 Stockwerke, manche
sogar bis zu 16. Die Straße an der die Einkaufzentren liegen ist noch dazu viel länger als
die Fußgängerzone in Ingolstadt.

16:00Uhr Nach der Tour durch die Einkaufsmeile, fuhren wir mit der Metro in das Zentum von Shanghai, Pu Dong.
Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf die vielen Wolkenkratzer (bis zu 492 m hoch!!!)
Das einzig Negative an dem Trip war, das wir direkt in der Rushhour mit der Metro zurück fahren
mussten, und diese vollkommen überfüllt war.
19:00Uhr Da wir nicht wissen wie ein original chinesisches Abendessen aussieht haben wir uns dazu entschieden
uns beim Händler gegenüber Brot, Wurst und Streichkäse zu besorgen. Auch Paddys Wurst vom
Pauleser Kasing soll natürlich nicht verschimmeln.
20.712.35Uhr Nach dem Unterricht besuchten wir zusammen mit 3 Freunden einen Pizza Hut in der gigantischen
Einkauffstraße. Nachdem wir lange auf unsere large Pizza warten mussten stellte sich das large als für
europäische Pizzen normal groß und genügte dementsprechend nicht um den Hunger von 5 Leuten zu
stillen.
14:00Uhr Wir besuchten die restlichen Teile der gigantischen Einkaufsstraße und fanden in der näheren Umgebung
unserer Schule einen Durchgang der von hinten bis vorne mit Smartphoneläden gefüllt war.
Geschäftssinnig wie die Chinesen nun sind, stehen in der Mitte des Durchgangs unzählige Stände, an
denen man sich für das Smartphone noch eine passende Hülle in allen Outfits besorgen kann.
17:00Uhr Wir besuchten einen hoch angeprisenen Markt für Computerartikel um nach Software zu suchen.
Fazit: Es gibt wirklich alles! Was man andersow auch bekommt, nur hier gibt es alles in einem Geschäft!
Software? Fehlanzeige! IPod, IPhone, IPad, Wii, PS3 sowie Hüllen für den ganzen Kram!
Was wir bis jetzt noch nicht gesehen hatten: Mäuse (Razer, Steelseries, Microsoft ...) Tastaturen und
Headsets sowie Motherboards, CPU, Grafikkarten.
Hardware aller Art aber die groß angepriesene Software bestand lediglich aus: Windows und Kaspersky.
21.7.15:30Uhr Heute fahren wir zum großen Shanghai Sealife Aquarium. Hier gibt es eine sehr große Anzahl von
Meeresbewohnern aller Art. Von Fischen, Quallen über Krabben ist hier alles vertreten. Das schöne an
diesem Aquarium ist, dass es sehr viele Glastunnel gibt, die direkt durch die Fischbecken liefen, sodass
man praktisch "im" Becken ist. Besonders ist auch, dass man hier Haie (OK, ich gebe zu es waren nur
Baby-Haie) streicheln konnte! Alles in allem sehr sehenswert!
18:00Uhr Nachdem Sealife Besuch entschieden wir uns für ein Abendessen bei einem der umliegenden
chinesischen Restaurants. Nachdem wir der Bedienung nach langem hin und her (die Bedienung verstand
mal wieder kein Englisch) klar gemacht hatten was wir zu Essen gedachten, wunderte es uns stark, dass
alle anderen ihr Essen früher und noch wichtiger: auf einmal bekamen.
Unsere Speißen hingegen trudelten nach langer Warterei nach und nach am Tisch ein und die letzten
beiden Gänge wurden sogar ganz vergessen.
Die mit Gemüse gefüllten Teigtaschen schmeckten vorzüglich, solange man die mitgelieferte Sauce
vermied. (scheiß scharf!)
Auch die Nudeln mit einer Art Hackfleisch-Chili-Hybrid-Sauce waren europäischen Mägen zu scharf.
Nachdem wir die Bedienung mehrere Male freundlich darauf hingewiesen hatten dass wir auch noch den
Rest zu Essen gedachten, fanden auch der lange verschollene Reis und die Ente, wie von zauberhand ihren
Weg aus der Küche auf unseren Tisch. (Vorzüglich

)
Nach 2 Stunden und beglichener Rechnung (das war gar nicht so einfach bis die kapiert hat was wir von
ihr wollten) traten wir den Weg zurück zu unserem Appartment an.
22.714:00Uhr Nach einem ausgiebigen Mittagessen beim Pizzahut (die kleinen Pizzen sind fast so groß wie die XXL
Pizzen) suchten wir mit den Herzen voller Hoffnung auf ausreichende Mengen an Klopapier den dahinter
liegenden Supermarkt auf. Anstatt den gewünschten Hygieneartikel fanden wir jedoch zu unserem
Entsetzen getrocknete, an den Hälsen aufgehängte und am Brustkorb aufgeschnittene Gänse. (Beweisfotos
für Greenpeace und den Verband zum Schutz heimischer Vogelarten liegen zur Einsichtnahme bereit)
16:00Uhr Mit der Metro besuchten wir den naheliegenden Supermarkt (Carrefour). Im Gegensatz zu den hier weit
verbreiteten, kleinen Ramschläden hatte sich dieser Supermartk seinen Namen auch verdient. Er war wie
europäische Supermärkte nur deutlich größer und unterirdisch gelegen.
Außerdem waren die Fische, die bei uns im Aquarium zur Zierde gedacht sind, hier von einem Mann
bewacht, der glücklich jedem Kunden mit einem Käscher den Fisch seiner Wahl aus dem Aquarium angelte.
Endlich fanden wir auch das heißersehnte Klopapier (unsere Bestände waren gefährlich geschrumpft und
wir lebten in ständiger Angst unsere Tschentücher zweckentfremden zu müssen).
23.7Kein Unterricht! --> Ausschnarchen!
9:45Uhr Heute fand unser Frühstück beim nahegelegenen Starbucks Coffee statt. Eigentlich dachten wir, Benni hätte
das chinesische Wort für "grüner Tee" perfekt ausgesprochen, leider dachte die chinesische Bedienung
anders darüber. Offensichtlich hatte er das "a" oder das "ü" irgendwie falsch ausgesprochen.
(wahrscheinlich eine Quinte zu schwach betont). Der Frappochino und der grüne Tee (beides mit
Rosinenbrötchen) schmeckten trotzdem vorzüglich! Auch beim verabschieden hat mit der Aussprache
scheinbar nicht alles geklappt. Der Chinese sah uns etwas verwirrt an und erst als wir wie die Teletubbies
mit den Händen gewunken hatten, verstand dieser was wir gemeint hatten und brachte uns auch prompt
die richtige Aussprache bei.
14:00Uhr Das Mittagsmahl nahmen wir heute in einem chinesischen Restaurant in der nähe unseres
Appartments ein.
Wir bestellten uns Hühnchen in Gemüse-Curry-Sauce mit einer Portion Reis. Auch diese Sauce war zwar
etwas scharf änderte jedoch nichts an dem hervorragenden Geschmack des Gerichts. Nach dem
Mittagessen besuchten wir die nahegelgene Bäckerei und kauften uns einen Laib Brot. Das dieser
gezuckert war, merken wir natürlich erst bei Abendessen.
24.7.11:30Uhr Da 2/3 unserer WG erst jetzt aufgestanden sind schenkten wir uns heute das Frühstück und gingen gleich
zum Mittagessen über. Hierbei viel unsere Wahl heute auf ein japanisches Restaurant. Entgegen unseren
ersten Eindrücken (es war niemand außer uns da) erwieß sich das Restaurant als vorzüglich und zugleich
sehr preiswert. Auch das Ambiente im klassisch, japanischen Stil (das Restaurant erinnerte eher an einen
Garten) trug sehr zum Bild eines rundum gelungenen Restaurants bei. Auf dem von uns bestellten Ogawa
Reis befand sich Streifen einer pink/roten Frucht, welche sowohl sauer,süß und zugleich scharf schmeckte.
Insgesamt das beste Essen bis jetzt!
14:30Uhr Nach dem Essen gingen wir noch in eine der nahegelegenen Parkanlagen. Das schöne Grün der Anlage
war eine willkommene Abwechslung zum Verkehrslärm der grauen Großstadt. In kleinen Grupen konnte
man hier Senioren beim Go- und Kartenspielen sehen.
Der geplante Ausflug zum Konfuziustempel und zum Tempel der weißen Wolke (sehr poetisch) fiel lieder
aufgrund eines subtropischen Regenschauers ins Wasser.
16:00Uhr Da sowohl wir, als auch unser geleerter Kühlschrank hinger hatten, entschieden wir uns noch mal einen
Abstecher zum örtliche Carrefour zu machen. (schlechte Idee am Sonntag) Nachdem wir uns riesige
Menschenmassen gekämpft hatten und eine halbe Stunde an der Kasse gestanden hatten befanden wir
uns mit den Taschen voller Supply für die nächste Woche auf dem Rückweg zum Appartment.
25.7.6:30Uhr Heute konnten wir nicht mehr ausschlafen.
9:00Uhr In der Schule wiederholten wir Datum, Wochentage und Zahlen. Neu lernten wir Uhrzeiten, sowie neue
nützliche Vokabeln und wir Chinesen ohne Zeitformen der Verben auskommen.
15:00Uhr Nachdem wir kurz bei einen Abstecher in mehrere Seitenstraßen udn einen kleinen Applestore gemacht
haben, tauschten wir in der Bank nahe unseres Appartments Euro gegen Yuan um. Nicht erwartet hatten
wir die zahlreichen Formalitäten, die man hier durchlaufen mussten. Von der Passnummer bis zum
derzeitigen Wohsitz musste man viele Angaben machenm, was sich dann natürlich hinzog.
16:00Uhr Für den heutigen Nachmittag planten wir einen Ausflug zum großen Applestore in Pudong. Was uns aber
schon überraschte, war die schiere Größe des Geschäfts. An vielen Tischen kann man die Applegeräte,
seien es Macbooks, IPhones, oder IPads, ausprobieren. Was auch erwähnenswert und ziemlich lustig ist, ist
die Tatsache, dass die Beschreibungen der Geräte, nicht wie in anderen Geschäften auf schnöden
Papierzetteln, sondern interaktiv auf IPads steht.
26.7.9:00Uhr Unsere Lehrerin fährt ab Donnerstag nach Italien, hoffentlich bekommen wir für die letzten Tage Unterricht
eine Lehrerin die den ganzen Stoff etwas gemächlicher abarbeitet.
13:00Uhr Das erste mal MCDonalds in China. Ein Menü (Cola mit BigMäc und Pommes) für 17Yuan (das sind
umgerechnet ungefähr 2 Euro) - leider gab es keine normalen Hamburger.
15:00Uhr Von Eric erfuhren wir dass es in Shanghai sogar ein paar Mediamärkte gibt. Das wollten wir uns natürlich
einmal anschauen. Der Mediamarkt war sehr beeindruckend. 5 Stockwerke und jedes davon so groß wie
ein normaler deutscher Mediamarkt. Es gab sogar eine eigene Gaming Abteilung, inder es wirklich alles
fürs gaming gab - außer die Games selber. Roccat, Sennheisser und Razer Equipment zu günstigsten
Preisen. Hier kommen wir sicherlich nochmal her wenn wir mal mehr Zeit haben.
16:00Uhr Wir besuchen die "alte Stadt". Schock! Man denkt man betritt ein vollkommen anderes Land,
heruntergekommene, enge Gassen die sich gegenseitig in Schmutzigkeit überbieten. Stromleitungen und
Wäsche hängen hier einfach über die Straße. Insgesamt äußerst unhygienische Zustände, wir können uns
nicht vorstellen dass hier jemand die Lebensmittel kaufen will die von den zahlreichen Verkäufern auf der
Straße angeboten werden. Sobald man sich jedoch tiefer in die alte Stadt begibt erblickt man wundervoll
gestaltete asiatische Häuser mit schwarzen Dächern, die an den Ecken gewohnt Spitz zulaufen und nach
oben gebogen sind.
18:00Uhr Nachdem wir bei den 9 Ecken waren entschieden wir uns dazu gleich hier zu Essen. Wir
bestellten uns eine Ente in Weinsauce - schwerer Fehler! Wir haben noch nie eine Ente mit
so wenig Ente und so viel Fett, und Knochen (inklusive Knochenmark) gesehen. Wir
bedienten uns am Reis und verabschiedeten uns möglichst höflich aus dem Restaurant. (die
waren offenbar froh uns wieder loszuwerden)
27.7.19:00Uhr Ein Stück Heimat im Jungle der fernöstlichen Wolkenkratzer! Prost Mahlzeit aus dem Paulaner Biergarten
am Huangpu! Bei Weißbier und Butterbrezln sowie Brot mit Schmalz lassen wirs uns gut gehen. Auch wenn
die Brezln etwas klein ausgefallen sind und die Chinesinnen im Dirndl doch ein seltsamer Anblick sind!
Auch für unsere französischen Freunde war es ein ganz besonderer Abend, denn sie kantten weder Brezl
noch a Maß! (ihnen sind fast die Augen ausgefallen, als die Maß kam

)
21:00Uhr Nach der anschließenden Odysse auf der Suche nach einem Taxi, bei der wir schon fürchteten unser Boot
zu verpassen, durften wir ein Boot später doch noch die wunderbare Skyline von Shanghai bei Nacht
genießen. Ein wirklich faszinierender Anblick!
28.7.9:00Uhr Nachdem unsere Lehrerin nach Italien geflüchtet ist, haben wir heute einen neuen Lehrer. (Cheng)
Ein großer Vorteil besagter Person ist die Tatsache, dass er die Schüler nicht, wie eine Kuhherde durch die
Prärie treibt, sondern sie vielmehr gemächlich grasen lässt. (Analogie: Kuh = Schüler; Gras = Stoff)
Besagte Lehrmethode hat aber den Nebeneffekt, dass die Kühe zum Dösen unter der brennenden
Mittagssonne verleitet werden.
14:00Uhr Mit der vagen Hoffnung auf Unterhaltungssoftware machten wir uns zur "Shanghai Digital Entertainment
Expo" auf. Neben zahlreichen kitschig, bunten, typisch asiatischen und einander stark ähnelden MMO's
(wovon einige stark an zukünftig erscheinende Rollenspiele, wie z.B. Diablo III erinnerten) gab es auch
bekannte Titel von Blizzard-Entertainment zu besichtigen. (SC II & Cataclysm) Alles in allem ein sehr
ereignisreicher und lohnender Besuch, auch wenn eine chinesische Teenie-Band mit ihrem schrecklichen
Gegröle nicht gerade in das Bild einer sonst sehr gelungenen Ausstellung passte. Erwähnenswert ist auch,
dass in China alle Altersgruppen gleichermaßen an Videospielen interessiert zu sein scheinen (von
3-jährigen Sprösslingen, die mit der linken Maustaste einen Helden über die Karte jagen, bis hin zu
Senioren, die begeistert mit Fanartikeln durch die Hallen laufen, oder auch mal gern mit virtuellen
Freunden einen Ausflug nach Azeroth machen)
29.7.9:00Uhr Heute gingen wir aufgeregt in die Schule, denn der große Test stand bevor. Schweißtriefend erreichten wir
die Schule (es war mal wieder ein scheißheißer Morgen). Entgegen unseren Befürchtungen stellte sich der
Test als geradezu lachhaft herraus, was auh daran lag, dass unser Lehrer häufig absent war. Als
funktionierende Gruppe ließen wir unserm Drang zum Teamwork also freien Lauf. Dass dann alle die
gleichen Ergebnisse hatten schien nicht weiter zu stören. Als krönenden Abschluss begannen wir während
der Wartezeit auf die mündliche Prüfung Watten beizubringen. So vergingen die letzten Minuten auch noch
vorbei.
17:00Uhr Da unsere Vorräte wiedermal zu neige gingen, beschlossen wir sie beim bereits bekannten
Carrefour wieder aufzufüllen. Zufällig achteten wir diesmal auf das Verfallsdatum, welches
zu unserem Entsetzen bei allen Produkten bereits weit überschritten war! Bespielsweiße war
ein Honig, bzw. das was davon übrig war, schon seit 20.1.2011 abgelaufen! Gepaart mit
ungekühlten Fleisch- und Fischresten, welche frei an der "frischen" Luft lagen, führte das
dazu, dass wir auf das anscheinende Fehlen einer Gesundheitsbehörde aufmerksam wurden.
30.7.10:00Uhr Heute nahmen wir das traditionelle Samstagsfrühstück wie immer beim Starbucks ein.
11:30Uhr In der Hoffnung darauf noch Karten führ die Finals der Schwimm-WM zu ergattern, besuchten wir eine der
angeblichen Kartennverkaufsstellen in unserer Nähe. Die Yuyuan Road 300 stllte sich jedoch als
Wärterhäuschen für ein mit H
2S und radioaktiver Strahlung belastetes Sperrgebiet herraus.
Wenigstens fanden wir auf dem Weg einen wenig seriös wirkenden CD- und DVD-Laden, den wir natürlich
sofort betraten...
In diesem Laden gab es alles, auch was es noch garnicht gibt (Harry Potter: Die Heiligtümer
des Todes,Teil2).
13:00Uhr Aufgrund der deutlich niedrigeren Preise als in Deutschland (-30%) deckten wir uns beim lokalen
MediaMarkt mit Hardware ein. Nachdem wir unser frisch gekauftes Equippment zurück zum Appartment
geschleppt hatten, genossen wir ein vorzügliches Mittagessen (Croquetten mit Reis und Currysoße) beim
Japaner unseres Vertrauens, der wir sich herrausstellte sogar in der Nähe unseres Appartments lag.
31.7.Black out - vielleicht fällts uns wieder ein^^
1.8.9:00Uhr. Die erste richtige Unterrichtsstunde mit unserem neuen Lehrer (da wir am Donnerstag
eigentlich nur Stoff wiederhohlt hatten).
15:00Uhr Heute schauen wir nochmal beim MediaMarkt vorbei, da wir letztes mal nicht alles tragen
konnten. Nachdem wir noch kurz bei der Musikinstrument-Abteilung vorbeigeschaut hatten,
fanden wir in der Nähe die Filmabteilung, bei der es spitzen (und sehr neue) Filme zu
geradezu lächerlichen Preisen (4€!!!) gab. Selbstredend haben wir uns ein paar
mitgenommen. Um zu sehen, dass wir die Filme nicht in einem Hinterhof-
Schwarzmarktladen gekauft hatten, bekamen wir ein nettes MediaMarkt-Bändchen darum.
2.8.10:00Uhr Anstatt der Schule, besuchten wir heute den Yu-Garden, da dieser nachmittags von
Touristenmassen überschwemmt wird! Der Garten war aber jeden Augenblick wert, kunstvoll
gestaltete Gebäude und Innenausstattungen, sowie Teich- und Gartenanlagen, die teilweiße
Jahrhunderte alt sind! Außerdem gab es ein Geschäft, in dem man, mit dem nötigen
Kleingeld, detailreiche und raffinierte Jadefiguren erwerben konnte.
3.8. Aufgrund des äußerst schlechten Wetters, konnten wir heute nichts unternehmen
4.8.13:30Uhr Auf ein Angebot der Schule hin, wollten wir Shnaghai heute von oben betrachten. Genaugenommen vom
4. höchsten Gebäude der Welt, dem Shanghai World Financial Centre. Aufgrund des atrken Regens und der
damit verbundenen Einschränkung der Sichtweite, wurde der Außflug aber abgesagt.
15:00Uhr Danach entschlossen wir uns, unsere ursprünglich für Freitag geplanten Aktivitäten auf heute vorzuziehen.
Aus dem Besuch bei Chris chinesischen Austauschschüler, wurde aber aufgrund einer Verpeiltheit
unsererseits leider nichts.
Wenigstens klappte der Besuch beim Zoo. Wobei sich ein Großteil der Tiere aufgrund der schlechten
Witterung zurüchgezogen hatte.
5.8.9:00Uhr Letzer Schultag!
Heute verabschieden wir uns von unseren Mitschülern, mit denen wir 3 Wochen lang Chinesisch gesernt
haben. (jedenfalls von denen, die heute da waren^^)
16:00Uhr Der zweite Besuch bei Chris chinesichem Freund verlief schon besser als der erste, dachten wir. Da er
jedoch nicht da war und wir keinesfalls zum Abendessen bleiben wollten, entschieden wir uns dazu
morgen nocheinmal vorbeizuschauen.
19:00Uhr Abschied von unserem japanischen Stammlokal! Als Abschiedsgeste erhielten wir ein Erfrischungstuch, und
tauschten skype- email- und qq-Adressen mit den beiden netten Bedienungen aus. Auch ein Handyphoto
gehörte natürlich dazu.
6.8.12.00Uhr Wir verlassen das Appartment zum letzten mal und machen uns zum letzen mal auf den Weg zur Schule.
Dort angekommen drucken wir die Boarding-Card aus.
17.00Uhr Auf dem Weg zum Flughafen fällt aufeinmal die Stoßstange des Taxis halb ab. Nachdem unser
Taxifahrer diese mit einer Schnur, die er glücklicherweiße im Kofferaum hatte, wieder fixiert hatte ging
die Fahrt weiter.
19.30Uhr Wir passierten die Sicherheitskontrollen und müssen nun auf unser Flugzeug warten. Gottseidank wurde
unser Flug aufgrund des herannahenden Typhoons um eine knappe Stunde vorgezogen.
23.35Uhr Unser Flugzeug startet! Auf nach Deutschland!
...